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Immobilienpreisindex: Preisrückgang zum Jahresende 2023

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Im vierten Quartal 2023 setzten die Preisanpassungen am deutschen Immobilmarkt fort. Imleich zum Schlussquartal 2022 sanken die Immobilienpreise durchschnittlich um 72 Prozent. Gegenüber dem dritten Quartal 2023 betrug die Preiskorrektur 2,2 Prozent. Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erreichte damit einen Wert von 175,2 Punkten (Basisjahr 2010 gleich 100 Punkte), was einem Rückgang von 10,0 Prozent im Vergleich zum Höchststand im zweiten Quartal 2022 (194,8 Punkte) entspricht.

Der vdp-Index wird seit 2010 quartalsweise von vdp Research erhoben und basiert auf echten Immobilientransaktionsdaten von über 700 Kreditinstituten. Er deckt die Preisentwicklungen auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn- und Gewerbeimmobilien ab. Die Preise für Wohnimmobilien fielen im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 1,6 Prozent. Seit ihrem Höchststand im zweiten Quartal 2022 sind die Preise für Wohnimmobilien insgesamt um 8,4 Prozent gesunken.

Die Gewerbeimmobilienpreise verzeichneten zwischen den Schlussquartalen 2022 und 2023 einen Rückgang von 12,1 Prozent und gegenüber dem dritten Quartal 2023 von 4,9 Prozent – die größten Preisrückgänge bei Gewerbeimmobilien, die bisher im vdp-Index gemessen wurden. Seit dem zweiten Quartal 2022 sind die Preise um insgesamt 16,5 Prozent gesunken, nachdem sie zwischen 2010 und 2022 um etwa 55 Prozent gestiegen waren.

Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp, kommentierte: „Die Immobilienbranche hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Die Preisentwicklung zeigt keine Anzeichen einer Belebung – eine Trendwende ist noch nicht in Sicht. Auch für das Jahr 2024 wird es vorerst herausfordernd bleiben.“

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