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Könnte Bitcoin traditionelle Banken bedrohen?

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Bitcoin hat das Potenzial, die Finanzwelt grundlegend zu verändern. Ein aktueller Bericht von AxiomBTC, einem britischen Risikokapitalunternehmen für Bitcoin, zeigt eine mögliche Zukunft auf, in der Bitcoin und verwandte Technologien das Fundament für ein transparentes und benutzerzentriertes Bankensystem bilden könnten – ohne traditionelle Banker. Die Studie mit dem Titel „banks without bankers“ untersucht neue digitale Protokolle und Technologien, die eine „Bitcoin-backed Bank“ ermöglichen könnten. Eric Yakes präsentiert in seiner Studie zwei technische Protokolle, die die Vision eines neuen Bankensystems auf Basis von Bitcoin realisieren könnten: Fedimint und Cashu.

Fedimint ist ein Open-Source-Protokoll, das es Gemeinschaften ermöglicht, ihre eigenen dezentralen und privaten Gemeinschaftsbanken zu errichten. Es besteht aus vier Schlüsselkomponenten: Föderationen (Gemeinschaften von Einzelpersonen), Multi-Signature-Wallets zur gemeinsamen Kontrolle, einer durch Bitcoin gedeckten Digitalwährung namens eCash und dem Lightning Network (Bitcoin Layer 2) für schnelle Transaktionen. Die Vision von „Banken ohne Banker“ zielt darauf ab, geografische Einschränkungen von traditionellen Banken zu überwinden.

Laut Eric Yakes sind physische Grenzen in der digitalen Welt nicht relevant. Daher argumentiert er, dass Bitcoin es erstmals möglich machen könnte, digitale, gemeinschaftlich betriebene Banken zu betreiben – ohne Banker. Dies würde es Menschen ermöglichen, unabhängig von ihrem Standort von personalisiertem Service und Investitionen in ihre lokale Gemeinschaft zu profitieren. Die Studie zeigt auf, wie innovative Technologien wie Fedimint eine neue Ära des Banking einläuten könnten, die auf Transparenz, Benutzerzentriertheit und Dezentralisierung basiert.

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